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Einsatzgrundsätze bei Gasausströmung vom 09.02.2012

Einsatzgrundsätze bei GasausströmungEinsatzstichwort Gasausströmung. Genau um dieses Thema ging es am 9.2.12 bei der Winterschulung. Wichtig bei Gasausströmungen ist hierbei zuerst einmal zu unterscheiden, welches Gas ausströmt, um die richtigen Mittel ergreifen zu können.                      

Im Groben wird zwischen Erdgas, Biogas und Flüssiggas unterschieden. Erdags und Biogas sind leichter als Luft und steigen daher auf. Flüssiggas jedoch ist schwer als Luft, weshalb sich das Gas am Boden bzw. in Senken sammeln kann.
Schon bei der Anfahrt können die ersten Fehler gemacht werden. Wer zu nahe an das ausströmende Gas hinanfährt riskiert eine Entzündung des Gases. Aus diesem Grund ging der Referant Wolfgang Metz auf die Ausrückordung und dem Aufstellen am Einsatzort, ein.

Gefährlich wird es auch dann für den Angriffstrupp wenn sie es mit Biogas zu tun bekommen. Denn hier ist nicht nur das Biogas selbst gefährlich, sondern auch das Nebenprodukt Schwefelwasserstoff.
Nun da man wusste wie sich das Gas auswirkt, wurde von unserem stellvertretenden Kommandanten erläutert, welche Maßnahmen an der Einsatzstelle zu treffen sind. Vorrangig muss eine großräumige Absperrung errichtet werden, anschließend wird die Lage erkundet und Personen gerettet.
Anschließend zeigte uns Wolfgang Metz, wie verschiedene Materialien zum Verschließen des Lecks verwendet werden können. Die Schulung war definitiv sehr interessant, da ein Gasleck immer wieder auf der Tagesordnung steht. Vielen Dank dafür an unseren fleißigen Referenten.
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