Rufschleifen
Die Alarmierung der Einsatzkräfte hängt vom Umfang des Schadensereignisses und den benötigten Fahrzeugen ab. Bei kleineren Einsätzen werden nur wenige Piepser ausgelöst, bei größeren mehr. Die Alarmierung wurde in folgende Rufschleifen eingeteilt:| Rufschleife 1: | alle werden alarmiert | Alarmierung von 3 oder mehr Fahzeugen durch die Integrierte Leitstelle Landshut | z.B. Großbrand | |||
| Rufschleife 2: | ein Großteil wird alarmiert ca. 40 Leute |
Alarmierung von 1 oder 2 Fahrzeugen durch die ILS | z.B. Verkehrsunfall oder Drehleitereinsatz bei Brand | |||
| Rufschleife 3: | ca. 12 alarmierte Kräfte | Kleinalarm in ungeraden Wochen (Schicht 1) | z.B. Ölspur, Personenrettung mit Drehleiter, Türöffnung | |||
| Rufschleife 4: | ca. 12 alarmierte Kräfte | Kleinalarm in geraden Wochen (Schicht 2) | z.B. Ölspur, Personenrettung mit Drehleiter, Türöffnung |
Bei der gezielten Alarmierung einzelner Fahrzeuge kann es durchaus sinnvoll sein weitere Fahrzeuge mit an den Einsatzort zu führen die z.B. für Verkehrsabsicherung sorgen oder weitere Atemschutzgeräte oder andere Ausrüstungsgegenstände mit sich führen, die erfahrungsgemäß benötigt werden. Welche Fahrzeuge ausrücken ist in einer internen Ausrückordnung geregelt.
Welches Feuerwehrmitglied in welche Schleife kommt bestimmt Alter und Ausbildungsstand, also ob Maschinist oder Pa-Träger. Auch ob der Arbeitsplatz in Vilsbiburg ist oder nicht spielt dabei eine wichtige Rolle.
