Feuerwehr gratuliert zur Hochzeit

Janina und Martin heiraten in der Bergkirche Vilsbiburg

Am 06. Oktober 2018 gab der Löschmeister Martin Kronseder seiner Frau Janina in der Bergkirche Vilsbiburg das Ja-Wort.

Martin, der einige Jahre das Amt Atemschutzleiters inne hatte, wurde standesgemäß mit seiner Frau über einen Spalier aus der Bergkirche geleitet, wo das frisch vermählte Paar im Anschluss mit der Drehleiter in den "siebten Himmel" gefahren wurde.

Die Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg wünscht dem Brautpaar alles Gute und eine schöne gemeinsame Zukunft.

Eine 40-jährige Freundschaft bewahren


Vereinsausflug zur Partnerfeuerwehr Sarnthein

Eine knapp 40-köpfige Delegation der Feuerwehr Vilsbiburg machte sich am Samstag den 15.09.2018 auf zur Partnerfeuerwehr Sarnthein in Südtirol.

Um 5 Uhr morgens ging die Fahrt vom Gerätehaus aus los Richtung Bozen. Nach einer etwa fünfstündigen Busfahrt, bei der natürlich eine Brotzeit auf einem Rastplatz nicht fehlen durfte, wurde die Berufsfeuerwehr Bozen besucht. Dort wurde die Reisegruppe durch die Fahrzeug- und Übungshallen geführt, aber ein Besuch der Leitstelle stand auf dem Plan.

Im Anschluss ging die Reise weiter Richtung Sarnthein, wo die befreundete Feuerwehr im Bürgerhaus zu einem 3-Gänge Menü einlud. Am Nachmittag stand Sarner Kultur auf dem Programm. Dort wurde „das Rohrerhaus“, ein altes und historisches Anwesen, sowie eine private Uhrensammlung mit etwa 1.200 unterschiedlichsten und funktionierenden und Uhren besichtigt. In den Abendstunden lud wiederum die Sarner Wehr in ihr Gerätehaus ein. Dort wurde vorab durch ihren modernen Fuhrpark geführt, im Anschluss konnte beim gemeinsamen Grillabend gefachsimpelt und die Kameradschaft genossen werden.

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück unter strahlendem Sonnenschein zum Durnholzer See. Dort konnte die Zeit für einen Aufstieg zur Seeb Alm oder für eine Wanderung um den See genutzt werden. Am frühen Nachmittag musste die Fahrt richtung Heimat angetreten, dort ging die Fahrt über das Penser Joch, wo das Panorama auf einer Höhe von 2211 m genossen werden konnte. Nach Ankunft in Vilsbiburg klang der kurzweilige Ausflug bei dem abschließenden Abendessen im Gsellnhaus aus.

Feuerwehr gratuliert zur Hochzeit


Wolfgang heiratet seine Sylvia im Standesamt Vilsbiburg

Am 7. September 2018 gab der Maschinist Wolfgang Murr seiner langjährigen Partnerin Sylvia im Rathaus Vilsbiburg das Ja-Wort.

Wolfgang, der seit der Beschaffung im Jahr 2011 das Amt des der ersten Maschinisten unseres Rüstwagens inne hat, wurde standesgemäß mit seiner Frau über einen Spalier aus dem Rathaus geleitet, wo im Anschluss auf das frisch vermählte Ehepaar angestoßen wurde.

Die Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg wünscht dem Brautpaar alles Gute und eine schöne gemeinsame Zukunft im neu errichteten Haus!

Gefahrgutaustritt fordert Einsatzkräfte


Herbstübung der Feuerwehr Landshut und Vilsbiburg

Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge entlang der B299, teils mit Blaulicht, erweckten am Donnerstagabend die Aufmerksamkeit der Bürger und Autofahrer auf Höhe von Achldorf. Die Feuerwehr Vilsbiburg absolvierte hier ihre Herbstgroßübung zusammen mit dem Löschzug Achdorf der Stadt Landshut. Beobachtet wurde der simulierte Gefahrgutaustritt von Kreisbrandmeister Franz Saxstetter.
Die angenommene Übungslage hörte sich zunächst sehr dramatisch an: Auf dem Gelände des Bauhofs Vilsbiburg, neben der Bundesstraße 299, war es bei Arbeiten an einem Tank, gefüllt mit Chlorwasserstoffsäure (vergleichbar mit Salzsäure) bei Pumparbeiten zu einer Verpuffung mit anschließendem Gefahrstoffaustritt gekommen. Unglücklicherweise wurde ein Mitarbeiter von der Druckwelle erfasst und unter diversen Metallteilen eingeklemmt.
Die zuerst eintreffende Feuerwehr Vilsbiburg entsandte zunächst einen Angriffstrupp unter Atemschutz zur Erkundung an die Übungsstelle. Dabei konnte die verschüttete Person schnell lokalisiert und aus dem Gefahrenbereich verbracht werden. Ebenso wurden mit einem Messgerät entsprechende Messungen am Tank durchgeführt. Parallel wurde von weiteren Kräften rund 50 Meter weiter vorne ein Dekontaminationsplatz errichtet, um den Gefahrstoff nicht weiter zu verschleppen. Der dreifache Brandschutz mit Wasser, Schaum und Löschpulver wurde am Bereitstellungsplatz vorgehalten.
Kräfte des Löschzugs Achdorf der Stadt Landshut rückten ebenfalls in Zugstärke nach Vilsbiburg aus, um mit ihrem neuen Gerätewagen Gefahrgut bei der Übungslage tatkräftig zu unterstützen. Nach dem der Gefahrstoff eingestuft werden konnte, wurden vier Trupps mit Chemiekalienschutzanzügen (CSA) ausgerüstet. Zunächst wurde mittels Wärmebildkamera der Füllstand des leck geschlagenen Tanks festgestellt, um dann weitere Maßnahmen einzuleiten.
Offene Hähne wurden dabei zeitnah geschlossen, ausgetretene Chlorwasserstoffsäure in Wannen aufgefangen. Eine weitere Herausforderung stellte das abdichten der Pumpe dar, da das Wasser an einem Flansch austrat, welcher zunächst mittels Holznagel abgedichtet werden sollte. Da der Gefahrstoff aber noch an einer weiteren Stelle austrat, entschied man sich den Tank abzupumpen. Dazu wurde ein Auffangbecken in der Nähe des Tanks platziert und eine Gefahrstoffpumpe an die Einsatzstelle verbracht. Parallel wurde die Beleuchtung im vorderen Bereich der Einsatzstelle aufgebaut.
Nachdem die gesamte Technik geerdet war, konnte mit den Umpumparbeiten angefangen werden. Nachdem der Tank ausgepumpt war, wurden die eingesetzten Einsatzkräfte am Dekontaminationsplatz gereinigt und die kontaminierte Kleidung in entsprechenden Wannen abgelegt.
Bei der anschließenden Übungsbesprechung zeigte sich der Vilsbiburg Kommandant Florian Grimm sehr zufrieden mit dem Übungsverlauf und bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden aus Landshut für die tatkräftige Unterstützung bei der abzuarbeitenden Lage. Es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis.

Bilder und Bericht: Dominik Götz

Ein heißer Ausbildungstag

Atemschutzlehrgang bei der privaten Feuerwehrschule Feurex durchgeführt

Am 26. Mai machten sich vier Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Vilsbiburg auf zur Firma Feuerex in Oberhausen. Dort stand ein Aufbaulehrgang auf dem Tagesplan. Ziel des Lehrgangs war es, den Geräteträgern mitzugeben, wie sich die unterschiedlichen Rauchschichten und die darin enthaltenen Gase bei einem Brand im Gebäude verhalten. Um den kompletten Brandverlauf zu verstehen und in der praxis zu erleben, stand den Teilnehmern ein eigens für diesen Lehrgang angefertigter Sattelauflieger zur Verfügung, der in einen Brandraum bzw. einen Rauchraum aufgeteilt ist. 

Bereits beim Entzünden des Holzstapels im Container nahmen alle Teilnehmer mit Atemschutz im Container Platz, um zu fühlen, wie sich die Hitze im Raum ausbreitet und wie sich die Rauchgase in dieser Phase verhalten. War das Feuer richtig im Gang, wurde die massive Stahltüre zum Brandraum geschlossen. Durch Entzug des notwendigen Sauerstoffs zum Verbrennungsprozess wurden die Flammen kleiner, die aus dem Holz entweichende Gase traten weiterhin aus und sammelten sich in der immer dichterwerdenden Rauchschicht über den Köpfen der Übungsteilnehmer. 

Im Anschluss wurde die Tür zum Brandraum wieder geöffnet, schnell zog sich die Glut den benötigten Sauerstoff zum Verbrennungsprozess. Mit einem eigenartigen zischen breitete sich die aus Filmen bekannte Feuerwalze über den Köpfen der Atemschutzgeräteträger aus. Die im Rauch enthaltenen Gase fingen an zu brennen. Dabei spricht man vom „Feuersprung“ auch bekannt unter „Flashover“. 

Nach knapp 60 Minuten im teilweise über 200 Grad heißem Container waren die Kameraden sichtlich froh darüber, die durchgeschwitzte Schutzkleidung und das Atemschutzgerät ablegen zu können und einen großen Schluck Wasser zu trinken. Allerdings waren sich final alle Teilnehmer einig, ein extrem lehrreicher Tag ging für die vier Feuerwehrmänner aus Vilsbiburg sodan zu Ende.

Feuerwehr gratuliert zur Hochzeit


Kreisbrandmeister Saxstetter heiratet Renate im Standesamt Vilsbiburg

Am 18. Mai 2018 gab der Kreisbrandmeister Franz Saxstetter seiner langjährigen Partnerin Renate im Rathaus Vilsbiburg das Ja-Wort. Saxstetter, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderm auch viele Jahre das Amt des Kommandanten inne hatte, wurde standesgemäß mit seiner Frau über einen Spalier aus dem Rathaus geleitet, wo im Anschluss auf das frisch vermählte Ehepaar angestoßen wurde.

Die Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg wünscht dem Brautpaar alles Gute und eine schöne gemeinsame Zukunft!

 

Der Mensch bleibt trotz Technik unerlässlich


Neue Maschinisten für den südlichen Landkreis ausgebildet

Die Aufgabe der Feuerwehr ist es, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Unglücken rasch Hilfe zu leisten und Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen.

Um diese immer vielfältiger werdenden Aufgaben stemmen zu können, werden von den Gemeinden moderne Fahrzeuge und Gerätschaften angeschafft. Doch mit der Beschaffung alleine ist es hier noch nicht getan, denn die Arbeitsgeräte der Feuerwehr müssen auch unter Zeitdruck richtig in Betrieb genommen werden können, um an der Einsatzstelle ihren Zweck korrekt zu erfüllen.

Aus diesem Grund fand in den letzten drei Wochen am Gerätehaus Vilsbiburg die Weiterbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und Tragkraftspritzen für die Feuerwehren im südlichen Landkreis Landshut statt. Die 22 Floriansjünger aus den Feuerwehren Leberskirchen, Haarbach, Gaindorf, Vilslern, Velden, Lichtenhaag, Bonbruck, Niederaichbach, Aich, Baierbach, Eberspoint und Oberensbach wurden umfassend in die rechtliche Grundlagen der Straßenverkehrsordnung, der Fahrzeug- und in die Pumpenkunde eingewiesen. In den etlichen praktischen Übungseinheiten wurden die Kameraden der richtige Umgang mit den kraftbetriebenen Gerätschaften in der Praxis vermittelt. Die Ausbildung wurde vergangenem Mittwochabend mit einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung beendet.

Bei der abschließenden Zeugnisverleihung war Kreisbrandinspektor Rudolf Englbrecht und Ausbildungsleiter Florian Steinbrückner in der Wache in Vilsbiburg mit den Prüfungsergebnissen der Jungmaschinisten sehr zufrieden und hoben in den Schlussworten die Wichtigkeit der stetigen Weiterbildung am Gerät hervor, denn im Notfall sind eben gut ausgebildete Feuerwehrangehörige und speziell Maschinisten ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Einsatzes.

Das 150 jährige Jubiläum wirft ihre Schatten voraus


Am 21.04.2018 wurde die 148. ordentliche Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vilsbiburg abgehalten.

Vergangenem Freitag fand die 148. Generalversammlung der Vilsbiburger Wehr im Feuerwehrgerätehaus statt. Traditionell wurde vor der Versammlung der Florianigottesdienst mit Stadtpfarrer König in der Pfarrkirche gefeiert, in welche alle Kameradinnen und Kammeraden einschließlich der Fahnenabordnung geschlossen in das Gotteshaus einzogen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand die Generalversammlung mit ihren Tagesordnungspunkten statt, durch welche der 1. Vorsitzende Johann Sarcher führte. Der Tätigkeitsbericht der zweiten Vorsitzenden Bettina Steinbrückner sowie des ersten Kommandanten Florian Grimm folgte, worin die Mitglieder über die Veranstaltungen, Einsätzen und Übungen der letzten 12 Monate informiert wurden. Anschließend wurde das Wort dem Kassier Karl Kopp übergeben, dieser gab einen detaillierten Überblick über die finanzielle Lage der FFW Vilsbiburg. Auch Schriftführer Herbert Kopp ließ das zurückliegende Vereinsjahr aus Sicht des Verwaltungsrats Revue passieren. Ferner berichtete der neue Jugendwart Lorenz Andreas über die Arbeit und Aktivitäten der Jugendfeuerwehr.

Neben den Ehrungen und Beförderungen war ein weiterer wichtiger Punkt der Versammlung war auch das 150. Gründungsjahr der Wehr, dass im Jahr 2019 auf dem Plan steht und bereits konkrete Züge annimmt. Hierzu wurde der Versammlung ein durch den Festausschuss erarbeitetes und terminiertes Konzept vorgestellt, welches die Wehr durch die vielen Aktivitäten und zu erldigenden Arbeiten im nächsten Jahr fest im Griff haben wird.

Abschließend gab es noch kurzweilige Ausführungen von Bürgermeister Helmut Haider und Kreisbrandrad Loibl, welche dankende Worte für die freiwillige Arbeit aller Feuerwehrmitglieder in Vilsbiburg fanden.

Wieder Nachwuchs für die Feuerwehren der Stadt Vilsbiburg ausgebildet


In der Feuerwehr der Stadt Vilsbiburg sowie in den Ortsteilfeuerwehren haben wieder 15 Feuerwehrfrauen und -männer ihre Ausbildung begonnen. Sie legten vor kurzem ihre Prüfung für das Basismodul der Feuerwehrausbildung vor den Augen von Alfred Metzka, dem zuständigen Kreisbrandmeister im südlichen Landkreis Landshut erfolgreich ab. Sie ergänzen damit die Einsatzmannschaften der Feuerwehren Gaindorf, Geratspoint, Seyboldsdorf, Tattendorf, Wolferding und Vilsbiburg. Außerdem legte ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Vilsbiburg erfolgreich die Abschlussprüfung seiner Grundausbildung ab und kann nun voll als sogenannter Truppführer im Einsatz eingesetzt werden.

 

Wie die Ausbildung, die zweimal wöchentlich abendlich in den vergangenen zehn Wochen im Gerätehaus der Feuerwehr Vilsbiburg stattfand, umfasst auch die abschließende Prüfung des Basismoduls der Modularen Truppausbildung der Feuerwehren Bayerns einen theoretischen Teil mit Fragen zum Erlernten und einen praktischen Teil. In diesem musste der Aufbau und die Funktionsweise eines Strahlrohrs und eines Feuerlöschers, die Kenntnisse in Knoten und Stichen, das richtige Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person und das Beherrschen des Funkgeräts unter Beweis gestellt werden.

 

Nun werden die Feuerwehranwärter in den nächsten Monaten im Modul Einsatz- und Übungsdienst in die bei der jeweiligen Feuerwehr stationierten Gerätschaften eingewiesen. Dabei soll das Erlernte in der Praxis vertieft und die jungen Feuerwehrfrauen und -männer schrittweise in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren integriert werden. Endgültig abgeschlossen wird dann die Ausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr nach dieser Praxisphase mit einer Abschlussprüfung. Dabei müssen die Teilnehmer beweisen, dass sie Einsatzstellen richtig erkunden und beispielsweise Gefahren richtig einschätzen können.

über Neuigkeiten geplaudert


Feuerwehr hält Kameradschaftsabend ab

Am Freitag den 17.03.2018 wurden die aktiven und passiven Mitglieder der Feuerwehr Vilsbiburg vom Verwaltungsrat zum jährlichen Kameradschaftsabned in die Kolpinggaststätte in Vilsbiburg eingeladen. Auf der Agenda standen unter anderem Neuerungen rund um die Feuerwehr und die Einsatzstatistiken von 2017.

Im gemütlichen Teil der Verantstaltung wurden noch zusammen Abendgegessen und bis in die späten Abendstunden geplaudert.